Sein Werk
Während Brinkmann in der nun fast abgelaufenen Saison die Kogge wieder auf Kurs gebracht hat, wartet auf den gebürtigen Detmolder gleich die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Die Saison 25/26 wird für Brinkmann zu einer waschechten Bewährungsprobe, die ihm aber auch gleichzeitig eine große Chance bietet. Denn: In der folgenden Spielzeit kann er seine so belebende und erfolgreiche Spielphilosophie bestätigen und mit seinen Wunschtransfers den Fußball spielen lassen, den er von Anfang an sehen will. Es ist somit zu 100% sein Werk, dass er natürlich gerne am Ende mit dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga krönen möchte – ein offenes Geheimnis. Und das bestenfalls schon im nächsten Jahr.
Die Grundlage ist gemacht
Mit Carstens und Krauß sind dabei schon zwei hochkarätige Spieler für das ambitionierte Ziel verpflichtet worden, während gleichzeitig wohl aller Voraussicht nach die Hauptachsen innerhalb des Team bestehen bleiben. Dementsprechend steht ein großer Umbruch, wie es noch letztes Jahr der Fall war, dem FC Hansa glücklicherweise nun nicht bevor. All das spielt Brinkmann in die Karten: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die schönsten Augenblicke noch kommen. Dass der Klub langfristig nicht in diese Liga gehört, weiß ich. Das setzt mich vielleicht auch ein Stück weit unter Druck. Aber wenn ich mich dem Druck nicht stelle, dann wäre ich sowieso falsch hier“, stellte Brinkmann mit leicht euphorisiertem Ton bereits auf der PK vor dem Spiel gegen Hannover II klar. Die Marschroute lässt sich also mehr als herauslesen.
An den richtigen Stellschrauben drehen
Der Aufstieg in der Saison 25/26 sollte deshalb das eindeutige Ziel sein und nicht kleingeredet werden. Selten war ich vor einer Spielzeit so positiv gestimmt wie jetzt. Das Teilnehmerfeld wird auch dieses Mal mit einem wiedererstarkten TSV aus München, wütenden Cottbussern und durchaus ambitionierten Absteigern anspruchsvoll sein. Doch mit dieser vielversprechenden Grundlage ist ein Platz im obersten Drittel der Tabelle allemal machbar. Brinkmann weiß, an welchen Stellschrauben er drehen muss, und wird mit ziemlicher Sicherheit sein taktisches Verständnis, seine Lockerheit und seine ruhige Vorgehensweise in die neue Saison mitnehmen.
Wir sind jetzt schon gespannt!


